Aktivgruppe PEACE MAKERS

Seit über einem Jahr beschäftigen wir - die PEACEMAKERS - uns mit unserer Lehrerin Frau Bettina Henke mit Kinderarbeit. Wir wollen der Welt helfen, denn wir sind die "FRIEDENSSTIFTER". Bei einer demokratischen Abstimmung beschlossen wir, dass der Name gut klingt und auch super zu uns passt. Denn wir wollen als Aktivgruppe zum Frieden beitragen!

 

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr mit Kinderarbeit beim Nähen von Fußbällen beschäftigt haben, fanden wir nun angeregt durch die Kampagne "BE SMART - DON'T START" einige erschreckende Fakten zum Anbau von Tabak heraus:

Kinder müssen auf Tabakplantagen arbeiten und erleiden dabei schreckliche gesundheitliche Schäden!

 

Genauso wie wir uns für die Kinder eingesetzt haben, die Fußbälle nähen müssen, wollen wir uns nun für die Kinder einsetzen, die unter den Folgen des Tabakanbaus leiden müssen!

 

KEIN NIKOTIN FÜR KINDER - WEDER HIER NOCH DORT! Wir wollen alle rauchfrei leben!


Werbespot: NIKOTINKINDER


Die Jugendlichen erarbeiten gemeinsam Inhalte mit dem Spiel von BE SMART DONT START.


Aktion NIKOTINKINDER

Nikotinkinder?! Wie geht das denn? Der Frage sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c der Realschule Kerpen genauer auf den Grund gegangen. Seit einiger Zeit setzen sich die Kerpener Jugendlichen intensiv mit dem Thema Kinderarbeit in der Tabakindustrie auseinander.

 

Unter dem Titel "Nikotinkinder" planen die Jugendlichen nun einen Werbespot gegen die Ausbeutung der Kinder im Tabakanbau. In einem Workshop mit FRIEDENSBAND haben die SchülerInnen ein Konzept für den Werbespot auf die Beine gestellt. Von Musik bis zu Requisiten haben die Jugendlichen mit Begeisterung alles für den Werbespot vorbereitet, den sie in den nächsten Woche umsetzen wollen. Es bleibt spannend.

Die Kerpener Realschüler erarbeiten Inhalte für den Werbespot gegen Kinderarbeit auf Tabakplantagen.
Die Kerpener Realschüler erarbeiten Inhalte für den Werbespot gegen Kinderarbeit auf Tabakplantagen.

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Unterschriftenliste Nikotinkinder
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Unterschriftenliste Nikotinkinder.pdf
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Kinderarbeit auf Tabakplantagen

Dieses Thema und die Aktion wurden von der Klasse 7c der Realschule Kerpen vorgeschlagen und erarbeitet.


Der Rollup zur Aktion - gefördert durch Engagement Global
Der Rollup zur Aktion - gefördert durch Engagement Global

Vor allem in Brasilien und Malawi sind mehr als hunderttausend Kinder gezwungen, in Tabakplantagen zu arbeiten. Sie pflücken Tabakblätter und nehmen dabei bis zu 54 Milligramm Nikotin täglich über die Haut auf. Das ist die Menge von 60 Zigaretten. Entsprechend haben die Kinder die typischen Symptome einer Nikotinvergiftung, beispielsweise starke Kopf- und Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Husten und Atemnot. Außerdem führt die Vergiftung zu lang andauernden Veränderungen in der Struktur und Funktion des Gehirns.

 

Hinzu kommt, dass die Kinder für ihren gefährlichen Einsatz nur 1 Cent pro Stunde bekommen. Das Problem ist der Tabakindustrie bekannt. Mit der Klasse 7 der Städtischen Realschule Kerpen erarbeiten wir zurzeit das Thema. Eine Aktion entsteht.


In der Vorbereitungszeit zeigt sich bereits, dass die Beschäftigung der Jugendlichen mit der Tabakindustrie und den Auswirkungen bei den betroffenen Kindern eine große Abneigung gegen das Rauchen erzeugt hat.