Aktion Rote Hand auf dem Marienfeld

Die 30 Schülerinnen und Schüler der Aktiv-Gruppe "Menschenrechte" hatten sich viel vorgenommen: Sie überzeugten alle bis hin zu ihrem Schulleiter. Peter C. Wurthmann übernahm die Begeisterung und viele Aufgaben. Trotz seines stressigen Jobs sprach er alle anderen Schulleiter in Kerpen an und konnte auch sie begeistern.

Peter C. Wurthmann war extrem erkältet, ließ sich aber den Besuch auf dem Marienfeld nicht nehmen und war begeistert. Das drückte er auch in seiner E-Mail an die Aktiv-Gruppe "Menschen-rechte" aus.
Es galt, in den letzten Tagen sehr viel zu organisieren. Da mussten Farbe besorgt werden, Tapeziertische, Papier (mehr als 100 m lang!). Die Jugendlichen organisierten sich die viele Arbeit, so dass am 30.9. alles gut lief. Jeder wusste, wo er was zu tun hatte.

So konnten sich fast alle Schülerinnen und Schüler von Kerpen an der Aktion beteiligen. Mehr als 1100 Schülerinnen und Schüler machten freiwillig mit! Sie kamen von den beiden Realschulen und dem Gymnasium, von beiden Hauptschulen und aus der Förderschule 'Martinusschule'. Sie gaben ein Beispiel dafür, dass diese Jugend nicht gleichgültig ist.

Dafür herzlichen Dank an alle Schulleiter und Lehrer, die zum großen Teil selbst gekommen sind. Viele von ihnen standen da und konnten es einfach nicht glauben, dass ihre Schüler in ihrer Freizeit so eifrig dabei waren.
Armin Laschet, der Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, war von der Aktion begeistert.
 

Der erste Beigeordnete, Peter Knopp, kam als Vertreter der Bürgermeisterin Marlies Sieburg (SPD). Hier im intensiven Gespräch mit dem Minister.
 

Die Pressekonferenz wurde über die Musikanlage übertragen und fand unter großer Beteiligung der Akteure statt.

Kölnische Rundschau
Kölner Stadt-Anzeiger
Radio Erft berichtete in einem Beitrag (mp3 777kb)

Die Feuerwehr spielte eine ganz besondere Rolle. Schließlich sollte ein Luftbild von der Aktion entstehen. Auf der ausgefahrenen Kanzel der Feuerwehrleiter durfte Udo Beissel, Fotograf beim Kölner Stadt-Anzeiger für alle anderen Medien zusammen die Aufnahmen machen.


Für alle, die an der Aktion teilgenommen haben war dies ein Erlebnis. Für FRIEDENSBAND ein erster Beweis für die Kraft dieser noch jungen Aktion. Mit diesen Bildern konnten wir international auf die Aktion Rote Hand und damit auf das Schicksal der Kindersoldaten aufmerksam machen.

Unser Feuerwehrmann mit seiner Tocher Kristina Kempf, die in die Klasse 10b, Städt. Realschule Kerpen, geht. Überhaupt muss gesagt werden, dass alle an einem Strang gezogen haben: Die Stadt, die Baufirma, die das Marienfeld umzubilden hatte und ganz schön unter Stress war. Allen herzlichen Dank!

Und das ist die Religionslehrerin, die alle so schön motivieren konnte: Bettina Bucher
      
  

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