• LAND OHNE ANGST

    Wir leiden unter globalen Krisen, unter düsteren Klimaprognosen und unter Gewalt in der Gesellschaft. Das macht uns Angst, über die wir kaum sprechen können. Wenn wir wenigstens etwas tun könnten, dann können wir die Angst überwinden. Hier ist Platz für euch, gemeinsam ein LAND OHNE ANGST zu schaffen. Wenn Erwachsene euch dabei helfen wollen, sind sie sehr willkommen.



    Braucht keiner

    Aber halt! Manchmal ist es ganz praktisch, Angst zu haben, wenn zum Beispiel ein LKW auf euch zukommt. Das gilt auch für andere Situationen und vor manchen Menschen.

    Manchmal ist es schwer, sich zu schützen. Dann braucht man Hilfe!

    Wer macht uns Angst?

    Ihr werden erstaunt sein, aber oft ist es die Werbung, die euch Angst macht und zum Kauf zwingen will.

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    Was ist Angst?
    Unsere wichtigste Grundemotion aus medizinisch-psychologischer Perspektive

    Ein gewisses Maß an Angst ist für Menschen überlebenswichtig: Angst steuert unser Verhalten und hilft, Gefahren richtig einzuschätzen und Risiken zu vermeiden. Tritt sie jedoch zu oft und zu intensiv auf, kann sie zur Angsterkrankung werden. Diese sind jedoch gut behandelbar. APUZ

    Politik und Angst

    Auf die eine oder andere Weise ist Angst für jede Politik bedeutsam: etwa als Machtinstrument der Regierung „von oben“ oder als Druckmittel durch Bürger/-innen „von unten“. Dabei unterscheiden sich ihre Inhalte, Funktion und Wirkmacht je nach politischem System deutlich. APUZ

    Eine Angstgeschichte der Bundesrepublik

    Ob Nachkriegsängste, das expressive Emotionsregime der 1960er und 1970er Jahre oder heutige Globalisierungsängste: Gesellschaftliche Ängste wandeln sich. Politisch können sie als Katalysator von Hass und Gewalt, aber auch zur demokratischen Mobilisierung genutzt werden. APUZ

    Wir brauchen ein
    LAND OHNE ANGST

    Färbt eure Hände rot, schreibt eure Botschaft auf ein Blatt und drückt euren Handabdruck darunter.

    Kinderschuhe in Bäumen

    Die Leute staunen, wenn sie Kinderschuhe in einem Baum sehen. Wenn eure Botschaften daran hängen, können Sie gar nicht anders, als zu lesen. Wenn sie eure Botschaften lesen, diskutieren und lernen die Erwachsenen.

    Macht die Aktion SCHUTZBAUM

    • Sucht euch einen Baum mit niedrigen Ästen, die stark genug sind, Kinderschuhe zu tragen. Fragt das Gartenamt, ob ihr dürft.
    • Sammelt Kinderschuhe… Schon das ist spannend, weil alle fragen werden, wofür ihr die braucht.
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    Kinderschuhe suchen

    Alte Kinderschuhe finden Eltern schnell untereinander und Kinder können dabei helfen. Sie sind der Hingucker. Alle bleiben neugierig beim Baum voller Kinderschuhe stehen.

    Kleiner Workshop zu Beginn

    Wir sprachen über die Rechte, die Kinder weltweit und hier haben und die Möglichkeiten, sich helfen zu lassen, also Schutz zu suchen. Spannend waren auch hier schon die Fragen der Kinder.

    Hohe Konzentration

    Die Kinder der Grundschulklasse schrieben ihre Botschaften auf ein kleines Kärtchen, manche brauchten drei, viel Karten und diskutierten dabei intensiv miteinander.

    Lesen und lernen

    Der Baum wurde schnell zu einem Mittelpunkt. Zahllose Eltern waren entsetzt und fragten sich, ob ihre Kinder auch so denken. Es wurde diskutiert und die Botschaften der Kinder fanden rührende Antworten.

    Also: Bitte macht einen SCHUTZBAUM

    Sucht einen Baum, dessen Zweige niedrig genug hängen, stark genug sind, viele Kinderschuhe und Botschaften aufzunehmen. Er soll gut erreichbar sein und eine einladende Umgebung haben.

    Unser E-Book zur Aktion SCHUTZBAUM

    Wir empfehlen, Schulaktionen mit dem Bookcreator durchzuführen, der die Zusammenarbeit mit Schüler*innen fördert.

    Hier haben wir ihn genutzt, um die Aktion darzustellen. Ihr könnt es auf allen Geräten lesen. Klickt einfach hier

    Einige Botschaften

    Es waren vor allem die Gespräche der Kinder untereinander, die uns erschreckten. Sie haben mit großer Ernsthaftigkeit von der Gewalt gesprochen, die sie erleben und sie bestärkten sich gegenseitig, dass das nicht in Ordnung war.

    Wie geht es den
    Kindern in Kriegen?

    AKTION ROTE HAND

    Färbt eure Hände rot, schreibt eure Botschaft auf ein Blatt und drückt euren Handabdruck darunter.

    Weiterlesen auf der Aktionswebseite

    Angst-Orte suchen

    Es gibt sicherlich auch für euch Orte, wo ihr ein ungutes Gefühl habt. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Ihr könnt eure Aktion „Angst-Orte suchen“ selbst gestalten. Hier zwei Beispiele

    Rollstuhl
    Rollator
    Kinderwagen

    Ein abgesenkter Bordstein ist mehr als eine bauliche Kleinigkeit: Er sichert Barrierefreiheit.

    Behinderte, Senioren und Seniorinnen und Eltern können das. Weite Umwege, oft dabei auf die Fahrbahn gezwungen…

    Ruft die Polizei oder macht eindeutige Fotos und schickt sie ans Ordnungsamt. Autos dürfen nicht behindern!

    Frauen
    haben
    Angst

    Es ist peinlich für uns alle, dass Frauen berechtigte Angst haben müssen. Männer sorgen oft mit Sprüchen und aggressivem Auftreten, dass Frauen Parks und Stadtteile meiden.

    Beschäftigt euch damit, befragt Frauen und Mädchen nach ihren Angst-Orten, notiert sie auf einer Karte und geht damit an die Öffentlichkeit.

    Wir brauchen ein
    LAND OHNE ANGST


  • Aktiv gegen Angst

    Ein LAND OHNE ANGST ist möglich – wenn wir uns gemeinsam dafür einsetzen. Das kann uns auch einige liebgewordene Gewohnheiten kosten. Wir gewinnen aber ungeheuer viel, wenn wir uns einbringen.


    Aktionen gegen sexuelle Gewalt

    Flashmob

    Die Kerpener Jugendlichen wollten ein Zeichen setzen gegen sexuelle Gewalt an Frauen und organisierten einen Flashmob durch Banken, Geschäfte und die Innenstadt.

    Die Passagiere regierten positiv, als sie von den Jugendlichen gebeten wurden, am Zielort auf die Kinder zu achten, damit ihnen nichts passiert.

    Die Jugendlichen baten alle Reisebüros von Kerpen, mitzuhelfen, dass Kunden aufgeklärt werden.

    Die MAUER DES SPRECHENS

    Mit der MAUER DES SPRECHENS durchbrecht ihr das Schweigen in der Gesellschaft.

    Die MAUER lädt zum Lesen ein, zum diskutieren und dazu, mutig gegen sexuelle Gewalt zu werden

    Präsentiert eure MAUER und regt dazu an, offen über sexuelle Gewalt zu sprechen. Es ist ein Tabuthema und deswegen so gefährlich.

    Organisiert, wie hier beim Kirchentag, öffentliche Diskussionen. Es wird gelacht, es wird geweint, es ist befreiend.

    Das braucht ihr, um die Aktion durchzuführen. Hier findet ihr es.

    Fünf Tage lang durften 5 Klassen die Abgeordneten interviewen, sie um ihren Mauerstein bitten und vor allem ihre Sicht auf sexuelle Gewalt rüberbringen.

    Es gab intensive Gespräche, auch unter den Jugendlichen und viele gemeinsam gewonnene Erkenntnisse.

    Seid mutig und sucht die Begegnung mit allen wichtigen Stellen in Poolitik und Gesellschaft.

  • Frauen ohne Angst

    Frauen wagen nicht, durch einen Park zu gehen, meiden bestimmte Straßen, vor allem nachts. Der Spießrutenlauf,, den Mädchen und Frauen täglich erleben, pfeifende Männer , die mit vielsagenden Blicken und Sprüchen einschüchtern. Männer nehmen keine Rücksicht auf Kinder und Jugend.

    Verändert die Gesellschaft

    Stellt euch vor, wir Männer würden uns überall, wo Frauen und Mädchen beleidigt und klein gemacht werden, mutig aufstehen und deutlich unsere Meinung sagen. Das wäre doch nur gerecht, oder?


    Keine Partei unter 50 Prozent Frauenanteil

    Der Anteil der Frauen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene sinkt. Wie soll sich etwas ändern, wenn ein großer Teil der Kompetenz nicht mit am Tisch sitzt? Alle Parteien müssen den Frauenanteil von 50 Prozent erreichen. Hier einige Fakten

    „White-Ribbon“

    Die White-Ribbon-Kampagne ist eine internationale Männerbewegung, die sich für die Beendigung der Männergewalt in Beziehungen, sprich gegen häusliche Gewalt von Männern einsetzt. Frauen tragen es, weil sie genau das einfordern. Bestellen

    Die „Mauer des Sprechens“

    Die Diskussion ist befreiend, für alle Generationen. Schon beim Beschreiben der Steine beginnt der Prozess, der sich dann fortsetzt. Schreiben, Lesen, Lernen. Dabei wird gelacht und geweint. Weiterlesen


  • Beispiel Niederlande

    Seid ihr schon mal in den Niederlanden gewesen? Es ist spannend

    Verändert die Gesellschaft

    Stellt euch vor, die Erwachsenen würden sich von euch beraten lassen und fragen euch, welche Zukunft ihr haben wollt.

    Wie soll das klappen, wenn Kinder in unserer Gesellschaft nichts zu sagen haben und die Erwachsenen alles, aber auch wirklich alles, falsch machen? Wie verzweifelt müssen sie sein, wenn sie passiv zusehen müssen, wie wir ihre Zukunft zerstören.

    Bei unseren Nachbarn, den Niederlanden, haben können Kinder schon eine politische Karriere machen: Als 9 Jährige tritt Nilaya Holwijn ihr Amt als Kinderbürgermeisterin von Diemen an, als 12 Jährige wird sie Kinderministerin in Den Haag und nun, als 18 Jährige hat sich der Kreis geschlossen. Seit 2026 sitzt sie für die Partei D66 im Stadtrat von Diemen. Möchtet ihr auch mitsprechen und mitentscheiden? Dann meldet euch! mitbestimmen@land-ohne-angst.de

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    Der Gesundheitsminister fragte 2018 den Nationalen Kinderrat, was er gegen sexuelle Gewalt an Kindern tun könne. Er bekam von den 10Jährigen verblüffend logische Antworten.


    Praktisch alle Kommunen haben Kinderräte und Kinderbürgermeister*innen die ganz mitsprechen dürfen. Ein Bürgermeister, gefragt, was das bringt: „Im Rat wird jetzt gelacht und Ratsleute, die Lachen, entscheiden besser.“


    In Krankenhäusern sind die Kinder Vermittler. Sie bringen Erfahrungen mit als Betroffene und beraten. Sie sorgen für verständliche Flyer und mehr Empathie… und helfen Geld sparen!


    Wir sahen, dass die Menschen in den Niederlanden die Kinder anders sehen als wir.

    Aber die Niederlande haben auch einen Vorteil: Sie haben die Prinzessin Laurentien. Die begann vor 20 Jahren zusammen mit UNICEF mit Beteiligungsprojekten – mit 10Jährigen Kindern. Sie sagt, dass ihre WARUM-Fragen wichtig sind, wenn wir unsere Welt verändern wollen.

    Bild: In einem Hotel können die Kinder an der Theke beim Einchecken alles mitbekommen. „Kids check in“ bedeutet, die Kinder werden ernst genommen.


    Seid ihr an einem Workshop zu Kinderbeteiligung in den Niederlanden interessiert? team@land-ohne-angst.de

    Bei unseren Nachbarn, den Niederlanden, haben können Kinder schon eine politische Karriere machen: Als 9 Jährige tritt Nilaya Holwijn ihr Amt als Kinderbürgermeisterin von Diemen an, als 12 Jährige wird sie Kinderministerin in Den Haag und nun, als 18 Jährige hat sich der Kreis geschlossen. Seit 2026 sitzt sie für die Partei D66 im Stadtrat von Diemen. Möchtet ihr auch mitsprechen und mitentscheiden? Dann meldet euch! mitbestimmen@land-ohne-angst.de

    Kinderrat Amsterdam
    Hilfe für pflegende Kinder

    Der Kinderrat von Amsterdam (Alter 10-11 Jahre) hat sich mehrere Monate mit der Situation von pflegenden Kindern beschäftigt.

    Viele Kinder in ihrer Altergruppe müssten bereits große Verantwortung für kranke Elternteile tragen.

    Sie entwickelten ein Konzept und stellten es dem zuständigen Dezernenten vor. Der musste zugeben, dass er dieses Problem noch nicht auf dem Schirm hatte. Kinder können viel bewirken!

    Depressionen
    Denkmal für junge Todesopfer

    Ein Denkmal für alle jungen Menschen, die nicht mehr leben wollten.

    Hier ist die Möglichkeit zu trauen. Die Skulptur in Lebensgröße wanderte durch 40 niederländische Städte und soll zum Hinsehen auffordern.

    Überseht nicht die Angst in den Augen der Anderen.

    In den Niederlanden entsiegeln Kinder ihre Schulhöfe. Sie sammeln die Steine und nehmen an einem Wettbewerb mit anderen Schulen teil. Da wird heftig um die Auszeichnungen gerungen. Das könnte ihr auch.

    Kommt in die Chatgruppe

    LAND OHNE ANGST bei Signal

  • Klima aktiv




    Die Erwachsenen haben viel zu lange zugeschaut, wie das Klima aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Ihnen war ihre Autos und Reisen wichtiger, als die Zukunft ihrer Kinder. Nehmt es in die Hand. Schreibt eure Botschaft an die Politik und alle, die ihr in der Verantwortung seht.

    In den Niederlanden sind Kinder seit ein paar Jahren aktiv. Sie haben verstanden, dass das Klima ihre Zukunft verfüttert. Die Erwachsenen tun zu wenig. Also packen sie an und sorgen dafür, dass ihr Schulhof grüner wird. Sie sammeln die Steine und nehmen an einem Wettbewerb mit anderen Schulen teil. Das könnte ihr auch. Die Tagesschau hat über die deutsche Aktion berichtet. Hier kommt ihr zur Webseite abpflastern
    Zum 21. März organisiert ihr eine Baumaktion. Wie sieht es mit dem Wald aus. Woran leiden die Bäume. Sucht euch einen Fachmann dazu. Ihr setzt euch für die Bäume ein. Ohne sie gibt es keine Zukunft. Schreibt an alle, die dazu beitragen können, dass der Zustand des Waldes verbessert wird.
    Was hat das Auto mit Klima zu tun? Ihr werdet sehen, dass ihr euch mit dieser Frage keine Freunde macht. Aber genau deswegen ist es so wichtig, dem auf die Spur zu gehen. Es kann nicht sein, dass Papas liebstes Kind geschont wird, wenn es an die Aufarbeitung des Klimaproblems geht. Seid mutig!