Aktionen, die Spaß gemacht haben

Fr

10

Feb

2012

Integrationsprojekt - der Kölner Stadt-Anzeiger

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So

17

Jul

2011

Ergebnisse des Integrationsprojektes

Vier SchülerInnen der Aktivgrupe FAIR WORLD stellten zusammen mit ihrer Lehrerin Bettina Henke erste Erkenntnisse des Integrationsprojektes vor. Sie hatten einen Fragebogen zum Thema Integration entworfen und ihn in ganz Kerpen verteilt. Die  SchülerInnen führten zahlreiche Interviews mit Kerpener Bürgern durch. Insgesamt wurden 350 Fragebögen ausgefüllt und zur Auswertung zurückgegeben. Die Auswertung der Fragebögen ist noch nicht abgeschlossen. Zunächst fand eine Unterteilung der Fragebögen nach Altersgruppen statt. Hier konnten die Schüler über die unterschiedliche Beteiligung der Altersgruppen berichten. In der Gruppe der 7-13 jährigen gab es sehr wenig Rücklauf an Fragebögen. Die Altersgruppe der 15 – 17 jährigen fiel zum Teil durch fremdenfeindliche Bemerkungen auf. Die 18-27jährigen gaben sehr offene Antworten und auch in der Altersgruppe 28 – 50 Jahre gab es hauptsächlich objektive Rückmeldungen. Durch besonders detaillierte Antworten und einem klarem Meinungsbild fielen die 51 – 65 Jährigen auf, hier bestand das größte Interesse an dem Thema Integration. Die Generation 65+ stand dem Thema eher ablehnend gegenüber. Die Fragebögen werden aber auch noch nach Geschlecht und Migrationshintergrund der Befragten unterteilt und dann ausgewertet. Die endgültigen Ergebnisse präsentieren die Schüler dann in einer Presskonferenz nach den Sommerferien.

Vier SchülerInnen der Aktivgrupe FAIR MACHT MEHR stellten zusammen mit ihrer Lehrerin Bettina Henke erste Erkenntnisse des Integrationsprojektes vor. Sie hatten einen Fragebogen zum Thema Integration entworfen und ihn in ganz Kerpen verteilt. Die  SchülerInnen führten zahlreiche Interviews mit Kerpener Bürgern durch. Insgesamt wurden 350 Fragebögen ausgefüllt und zur Auswertung zurückgegeben. Die Auswertung der Fragebögen ist noch nicht abgeschlossen. Zunächst fand eine Unterteilung der Fragebögen nach Altersgruppen statt. Hier konnten die Schüler über die unterschiedliche Beteiligung der Altersgruppen berichten. In der Gruppe der 7-13 jährigen gab es sehr wenig Rücklauf an Fragebögen. Die Altersgruppe der 15 – 17 jährigen fiel zum Teil durch fremdenfeindliche Bemerkungen auf. Die 18-27jährigen gaben sehr offene Antworten und auch in der Altersgruppe 28 – 50 Jahre gab es hauptsächlich objektive Rückmeldungen. Durch besonders detaillierte Antworten und einem klarem Meinungsbild fielen die 51 – 65 Jährigen auf, hier bestand das größte Interesse an dem Thema Integration. Die Generation 65+ stand dem Thema eher ablehnend gegenüber. Die Fragebögen werden aber auch noch nach Geschlecht und Migrationshintergrund der Befragten unterteilt und dann ausgewertet. Die endgültigen Ergebnisse präsentieren die Schüler dann in einer Presskonferenz nach den Sommerferien.

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Di

01

Jun

2010

Angst-Orte-Aktion in Kerpen

27.5.2010 - In Kerpen haben die Jugendliche der Realschule ihre Angst-Orte-Aktion abgeschlossen. Die Aktivgruppe Fair Friends hat ihre “Mauer des Sprechens” der Bürgermeisterin Marlies Sieburg und der Gleichstellungsbeauftragten Ursula Schlößer und den Dialog begonnen.

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Mi

31

Dez

2009

2008

Newsletter

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Mo

31

Dez

2008

2007

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Sa

30

Dez

2006

2006

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Di

31

Jan

2006

Rap gegen Kinderprostitution

 

Pädophile laden sich Filme aus dem Netz/
darauf sieht man kleine Mädchen beim Sex.
Wer kann mir sagen, wer zum Opfer fällt/
und warum wird so oft das Verfahren eingestellt?
Manche Mädchen begehen sogar Selbstmord/
sie hoffen, es geht besser an ’nem anderen Ort.
Die meisten von ihnen haben ’ne psychische Störung.
Das fordert von uns allen wirklich echte Empörung.
Plötzlich infizier’n sie sich mit Aids und sonst was/
nehmen Drogen, kacken ab, das ist doch echt krass.

 

Refrain:
Ein erzwungener Liebesakt
danach fühlst du dich dreckig und nackt.
Du stehst an der Straße mit gesenktem Gesicht
und siehst die Welt im dunklen Licht.

 

Bitte Leute fangt an – in die Gänge kommt,
damit jede von ihnen eine Hoffnung bekommt.
Fangt sofort an zu protestieren/
wir dürfen diesen Kampf auf keinen Fall verlieren.
Ihr Schicksal liegt auch in unserer Hand/
wenn’s sein muss, spray ich es an jede Wand.
Ich allein bin jemand, auf den keiner hört/
doch halten wir zusammen wird das Verbrechen zerstört.
Ich hoffe dieser Text hat euch zum Nachdenken gebracht/
und ich hoffe: Da draußen wird jetzt auch was gemacht.

 

Refrain…

 

Ich versteh die Welt nicht mehr,
viele Mädchen werden gezwungen zum Geschlechtsverkehr.

Man hat ihnen die ganze Kindheit geraubt,
denn ein Perverser hat ihnen das Leben versaut.
Woll’n sie es? Sie wurd’n von keinem gefragt,
niemand hat ihnen was darüber gesagt.
Sie leben in Armut, Angst und Not
von ihren Zuhältern bekommen sie nur Wasser und Brot.
Ich habe 2 Mädchen auf der Straße geseh’n,
Sie sahen schrecklich aus, ich wusste sie haben dies Problem!


Refrain…

 

Deutschland mach endlich die Augen auf/
kleine Mädchen werden da draußen in der Welt missbraucht.

Sie leben ohne Eltern und ohne Heimat/
das, was ich hier sag, ist die pure Wahrheit.
Deutschland, was ist bloß los mit dir?/
Wartest du darauf, bis die Kinder krepieren?
Die meisten von ihnen sind so 9 und 10/
noch mit 8 hatten sie ein schönes Leben.
Deutschland das ist doch nicht mehr normal/
warum tut keiner was, ist `s euch allen egal?

 

Refrain…

 


Kinderprostitutions-Rap
der Aktivgruppe „Amigos unidos“, Kerpen

zur NEIN-Aktion gegen Kinderprostitution Januar 2006

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Sa

31

Dez

2005

2005

Newsletter

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Fr

30

Sep

2005

Aktion Rote Hand auf dem Marienfeld

Die 30 Schülerinnen und Schüler der Aktiv-Gruppe "Menschenrechte" hatten sich viel vorgenommen: Sie überzeugten alle bis hin zu ihrem Schulleiter. Peter C. Wurthmann übernahm die Begeisterung und viele Aufgaben. Trotz seines stressigen Jobs sprach er alle anderen Schulleiter in Kerpen an und konnte auch sie begeistern.

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Di

08

Feb

2005

Kleines Geld für große Not - 3. Bericht

Hamburg

Die Klasse 8a des Goethe Gymnasiums hatte eine Schülerfirma gegründet und Klemmbretter, Ordner, Lesezeichen und Tontöpfe im Kunstunterricht hergestellt - sehr kreativ! Der Verkauf vor Weihnachten war aufregend und spaßig und wir haben einen großen Gewinn gemacht. Da so viele Menschen obdachlos sind in Asien und sehr leiden, spenden wir unseren Gewinn an die Flutopfer dort! Wir tun dies sehr gerne, um diesen Menschen, die es wirklich nötig haben, zu helfen! Das Gute ist, dass wir nicht nur viel gelernt haben für unsere Zukunft, sondern auch, dass die Schülerfirma jetzt auch einen schönen Sinn bekommen hat!!! mehr
 

München

Wir haben spontan in unseren Familien Spenden gesammelt. Es kamen 320,90 € zusammen, Die Klasse 5b des Bertolt-Brecht-Gymnasiums
 

Berlin 3

Auch die Schüler der Lina-Morgenstern-Oberschule in Berlin-Kreuzberg haben in zahlreichen Aktionen ( Faschingsfest, Kuchenverkauf,Tombola, Sammelaktion der SV, Einnahmen am Tag der offenen Tür) 528,40 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt.

 

Köln

Eine interesssante Aktion im Schokoladenmuseum, die 750 Euro einbrachte. mehr

 
 

Remels / Ostfriesland


Eine Auktion, auf der wir selbstgemalte Bilder ver-steigern, das war unsere gemeinsame Idee. mehr
 

Rulle

In der St. Bernhard Schule in Rulle/Wallenhorst wurden im Gottesdienst fast 500€ gesammelt. mehr

 

 

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Di

08

Feb

2005

Kleines Geld für große Not - 2. Bericht

Köln

Die jüngeren Kinder brachten die Idee ein, Waffeln zu backen und diese auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Kinder und Eltern backten zudem Kuchen. Die Kinder durchsuchten ihre Kinderzimmer und überlegten sich genau, was am besten zu verkaufen wäre. mehr

 

Bremen

Thea, Helen und Paula fragten den Fleischer, ob er die Aktion "Kuchenessen für die Kinder der Flutkatas-trophe" unterstützt. mehr
 

Melle

Das KinderrechtsTeam aus Melle ist vom Ministerpräsidenten von Niedersachsen ausgezeichnet worden. mehr
 

Hamburg

Schüler, Eltern und   Lehrer der Gesamtschule Harburg werden am 9.3 einen Tag lang zu Gunsten der Flutopfer in der Region Aceh aktiv. Sie werden an diesem Tag auf vielen Straßen und Plätzen Harburgs unterwegs sein, um Geld für den Wiederaufbau einer Schule im Gebiet Aceh zu sammeln.

 

Ruppach

Die Kinder helfen den Eltern und haben schon 70,63 € zusammengebracht. Diese Aktion soll bis zur Entlassung der Kinder im Sommer 2008 laufen. mehr
 
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Fr

28

Jan

2005

Kleines Geld für große Not - Ergebnisse

Berlin 1

Die Löcknitz-Grundschule in Berlin-Schöneberg war die erste Schule, die bei der Aktion mitmachte. Gleiche mehrere Klassen haben sich was einfallen lassen. mehr

 

Ein Vater

An meinem 44. Geburtstag haben meine Töchter Paulina (9) und Philine (6),sowie mein Neffe Marcel (8) ein Spiel veranstaltet. mehr
 

Berlin 2

Die gut 400 Kinder der Mary-Poppins-Grundschule belegten täglich leckere Brötchen belegt und überwiesen 2.230€ für den Aufbau von Schulen. mehr
 

Burgdorf

Die SchülerInnen der Gudrun-Pausewang-Grundschule klebten Tüten - der Verkauf brachte 77,12 € zusammen . mehr
 

Overrath

Die 8. Klasse des Paul-Klee-Gymnasiums redeten über "Recht auf Bildung" und handelten: Mehr als hundert Euro kamen für das Projekt "El Taipy" in Bolivien zusammen. mehr
 

Bienenbüttel

Mit einer Sonderausgabe ihrer Schülerzeitung nahmen sie 197 Euro ein . Die 4. Klasse der Grundschule Bienenbüttel

Die Presse berichtete
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Di

04

Jan

2005

Kleines Geld für große Not - Somalia

Auch Afrika betroffen
 
Die Flutwelle im Indischen Ozean hat auch vor dem afrikanischen Kontinent nicht Halt gemacht. In Somalia sind etwa 298 Menschen ums Leben gekommen, ca. 17.000 wurden obdachlos. Insgesamt sind über 54.000 Menschen in Somalia direkt von der Flut betroffen – vor allem Kinder, Frauen, ältere Menschen und Fischer. Viele Gebäude, darunter Schulen, wurden zerstört.


Projekt zerstört
 
Die Flut hat auch ein Kran-kenhaus in Boosaaso/ Region Puntland getroffen. Das "General Hospital Maternity" ist das einzige Mutter-Kind-Krankenhaus in Somalia. Es wird vom Verein stop mutilation unterstützt. In jahrelanger Arbeit hat er das Krankenhaus mit medi-zinischen Geräten ausge-stattet und als Geburtsklinik mit Fachpersonal eingerich-tet. Es betreut vor allem Mädchen und junge Frauen, die von der in Somalia üblichen weiblichen Beschnei-dung betroffen sind.

Denn unter den Folgen der Beschneidung – bei der die weiblichen Genitalien ver-stümmelt werden – leiden viele Frauen noch Jahre später, vor allem bei Schwangerschaft und Geburt kommt es häufig zu lebensbedrohlichen Kom-plikationen. Mit Auf-klärungskampagnen ver-sucht das medizinische Personal die Patientinnen zu überzeugen, ihre Töchter nicht beschneiden zu las-sen.

Die Partnerorganisationen vor Ort heißen SOWDA und DANDOR. Zurzeit ist das Krankenhaus auch ein Zentrum der Hilfe für die Flutopfer der Region.


Der Verein stop mutilation kämpft seit 1996 gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen in Somalia und in Deutschland. Er unterstützt Bildungs- und Gesundheits-projekte in Somalia sowie den Wiederaufbau des Landes nach 14 Jahren Bürgerkrieg. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Einrichtung des Kran-kenhauses im Jahr 2001 mit 71.000 DM gefördert.
 
2004 hat sich stop mutilation gemeinsam mit GTZ, TERRE DES FEMMES, (I)NTACT, Plan International, FIDE, TABU, FORWARD und der Landes-schülerInnenvertretung NRW an unserer Initiative "Nein zu Beschneidung von Mädchen" beteiligt.
 

stop mutilation e.V.
Gustorferstr. 12
40549 Düsseldorf
Fon:   0211-5 06 57 45
Mobil: 0162-8 57 83 07
j.cumar@stop-mutilation.org
www.stop-mutilation.org

Spendenkonto:

stop mutilation e.V.
Stichwort: Flutopfer
Dresdner Bank AG
BLZ 300 800 00
Konto-Nr. 0160443000  

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Fr

31

Dez

2004

2004

Die Newsletter

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Di

28

Dez

2004

Kleines Geld für große Not

Flutkatastrophe

 

Kinder und Jugendliche
werden aktiv

 

Kleines Geld für große Not

 

Die Sammelaktion war ein großer Erfolg: Etwa 100 Schulen sammelten fast 40.000 €.

Ein großer Dank an alle Beteiligten!

 
Bei der Flutkatastrophe in Südasien sind besonders viele Kinder unter den Opfern. Die überlebenden Kinder haben oft ihre Eltern verloren und leiden unter den Folgen der Verwüstung wie Hunger, Wassermangel und Krankheiten.

Kinder in Deutschland sehen diese schrecklichen Bilder, fühlen sich hilflos und möchten etwas tun. Die Initiative "Kleines Geld für große Not" gibt ihnen die Möglichkeit, aktiv zu werden. Das Kinderhilfswerk terre des hommes und Aktion Weißes Friedensband fordern Kinder und Jugendliche auf: "Fragt eure Eltern und Großeltern, eure Verwandten und Freunde nach dem Kleingeld, das sie im Portmonee haben. Bittet sie, bei der Aktion mitzumachen." Doch Kinder und Jugendliche können noch mehr tun: Sie können mit Aktionen den Menschen in Südasien helfen. Ob selbstgebackenen Kuchen verkaufen, Autos waschen, einen Flohmarkt organisieren... der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!


Wir bitten Lehrerinnen und Lehrer, sich mit ihren Klassen an der Aktion zu beteiligen. Geben Sie den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu helfen. Ideen und Digitalfotos der Aktionen werden auf die Webseite www.friedensband.de/suedasien gestellt - als Bestätigung für die einen, als Ansporn für die anderen.
terre des hommes hat speziell für diese Sammelaktion ein Stichwort eingerichtet: "Kids für Südasien".

Die Sammelaktion für Südasien ist langfristig angelegt. Wir werden so früh wie möglich Partnerschaften anbeiten. Aber noch sind die Helferinnen und Helfer ausschließlich mit der unmittelbaren Hilfe beschäftigt. und wird mit Inhalten gefüllt. Dialog direkt! - Das journalistische Schulprojekt von Aktion Weißes Friedensband möchte das Wissen über die betroffenen Länder und die Situation der Menschen dort fördern.
Mit diesem Sammelaufruf sprecht Ihr die Erwachsenen an (Vorder- und Rückseite). Er wird in der ersten Januarwoche gedruckt.
 
Schickt uns Eure Tipps und Fotos von Euren Aktionen. Schickt sie an aktion@friedensband.de . Einige Beispiele findet Ihr unter Aktiv werden .
 
 

Neujahrsrede von Bundeskanzler Schröder:

 
"... Ich habe von der Dimension des Leidens gesprochen, der wir gerecht werden müssen und zwar jeder an seinem Platz. Die Staaten, die Regionen, die Wirtschaft und die ganze Weltgesellschaft. Ich möchte nachhaltige Hilfe für die Region. Ich will, dass wir uns lange verantwortlich fühlen. Alle wohlhabenden Länder sollten Partnerschaften für den Wiederaufbau bestimmter Regionen übernehmen.

Ich stelle mir vor, dass sich die großen Industrieländer für jeweils ein Land verantwortlich fühlen. Auch Deutschland. Unsere Bundesländer für entsprechende Bezirke. Unsere Städte für Städte und unsere Dörfer für Dörfer. Unsere Wirtschaft könnte helfen. Hilfe würde so sichtbar und ganz konkret. Deutsche Schulen und ihre Kinder könnten Patenschaften für Schulen dort übernehmen. Unterstützt von ihren Eltern.

Das würde zeigen, dass wir über das Spenden von Geld - das gewiss wichtig ist - weit hinaus wollen. Dass wir Verantwortung als etwas Dauerhaftes begreifen.

Die Bundesregierung wird den Freunden in der Europäischen Union eine solche Strategie nachhaltiger Partnerschaft vorschlagen. Jedes Land unseres reichen Kontinents könnte so Verantwortung zeigen, Menschlichkeit konkret beweisen..."

aus:
Neujahrsansprache von Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Jahreswechsel 2004/2005
Fr, 31.12.2004
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